Gürtelrose – Wenn Windpocken aus dem Winterschlaf erwachen
Die Gürtelrose ist ein Phänomen das oft bei älteren oder immungeschwächten Menschen auftritt. Die Krankheit kommt anscheinend aus dem Nichts. Doch dem ist nicht so.
Die Gürtelrose wird durch das gleiche Virus hervorgerufen wie Windpocken. Wenn die Windpocken abgeklungen sind, fällt das Varicella-Zoster-Virus (VZV) in eine Art Winterschlaf. Es lagert sich an den inneren Nervenenden ab und muss nicht notwendigerweise wieder zum Vorschein kommen - wenn doch, kann eine Gürtelrose entstehen.
Verlauf
Oft verläuft die Krankheit gürtelartig um den Oberkörper, was zu ihrem Namen führte. In der Regel ist dabei nur eine Körperhälfte betroffen, an der sich eine klar abgegrenzte, schmerzhafte Entzündung ausbildet.
Im Anfangsstadium bildet sich eine schmerzende Rötung an diesen Stellen. Die erkrankten beschreiben die Schmerzen meist als Brennen. Nach zwei bis drei Tagen kommen heftige Bläschen- bzw. Knötchenbildungen dazu, die einen Juckreiz auslösen. Die Haut darunter ist dabei deutlich angeschwollen.
Die Bläschen öffnen sich nach etwa drei bis fünf Tagen. Nach und nach bildet sich Schorf, der nach zirka drei Wochen von selbst abfällt. Zusätzlich zu dem Ausschlag, tritt bei manchen Erkrankten Fieber auf.
Während der ganzen Zeit besteht die Gefahr, dass Menschen, die noch nie mit dem VZV in Kontakt gekommen sind, ebenfalls erkranken. (more…)