Modefotografie mit vielen Facetten und Stilrichtungen
ModeDie Fotografie ist ein Handwerk mit vielen Facetten und Stilrichtungen. Eines dieser vielen Gesichter ist die Modefotografie. Diese hat sich in den vorangegangen Jahrzehnten zur wahren Kunstform entwickelt. Dabei werden, meist zu Verkaufs- oder Werbezwecken, Modells in Kleidermode abgelichtet.
Die Geschichte dieser Art der Fotografie reicht bis in das Jahr 1856 zurück. Zu dieser Zeit veröffentlichte man ein Buch, welches 288 Fotografien einer Edeldame am Hofe Napoleons des III., Virginia Oldoini, enthielt. Dies wird von vielen als die Geburtsstunde der Modefotografie gesehen.
Zeitschriften wie „Les Modes“ oder „Harper’s Bazaar“, die bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts erschienen, waren es, die der Modefotografie endgültig zum Durchbruch verhalfen und sie im Verlauf der 30er Jahre zur wirklichen Kunstform machten. Selbst bei günstiger Mode ist heute die Modefotografie ein unabdingbares Stilmittel geworden, um die Produkte ins rechte Licht zu rücken.
Die bekanntesten Größen dieser Art der Fotografie, im Deutschland der 50er und 60er Jahre, waren unter anderem: F.C. Gundlack, Regina Reglag oder auch der später bekannt gewordene Waler E. Lautenbacher.
Gerade heute ist die Modefotografie gefragter denn je, ob zu Werbezwecken oder als Kunstform.