Mit Badewasser die Blumen gießen, angeschlagene Ware im Supermarkt billiger kaufen – Fakt ist, wer will, kann viel Geld sparen. Teilweise auf sehr skurrile Art und Weise, aber es geht auch, ohne ins Extreme abzudriften. Helfen kann da ein Haushaltsbuch. Klingt nach längst vergangenen Zeiten, hat sich aber bewährt – und es kann helfen, bares Geld sparen und das zuschnappend er Schuldenfalle verhindern!

In jenem Haushaltsbuch werden alle Einnahmen aller Familienmitglieder aufgelistet, auch zusätzliche Einnahmen, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Kindergeld und Zinsen. Auch, das was die Oma dann und wann mal „zusteckt“, sollte man mit aufführen - sofern man  damit rechnen kann. Dann kommt der schönste Schritt: Alles zusammenrechnen und sich freuen, dass Sie scheinbar im Geld schwimmen.

Aber ziehen sie nun mal alle festen Ausgaben ab. Miete oder die Tilgungsraten vom Haus dürften einen großen Teil ausmachen, hinzu kommen laufende Kosten, wie Telefon, Versicherung und der wöchentliche Einkauf und vielleicht auch das Taschengeld der Kinder - das summiert sich ziemlich fix und plötzlich schaut alles gar nicht mehr so goldig aus. Denken sie genau nach, was auch noch so zwischendurch alles gekauft wird, Kleidung Kosmetik Geschenke und dies  und das fürs Hobby oder auch der Restaurantbesuch. Legen sie für all das einer Spalte an und rechnen sie zusammen,  und spiegelt ihr Haushaltsbuch ihre persönlichen Bedürfnisse wider.

Falls Ihr Haushaltsbuch anzeigt, dass Sie jeden Monat im Plus sind, versuchen sie, von ihrem Monatsbudget einen Teil weg zulegen und zu sparen. Somit hat man ein kleines Polster für unvorhergesehene Ausgaben.  Vielleicht aber auch, ergab sich in Ihren Rechnungen ein Minus. Dann sehen sie sich ihre Ausgaben mal genauer an. Was ist besonders zu Buche geschlagen? Was lässt sich eventuell einsparen?

Vergleichen Sie Beiträge anderer Stromanbieter oder Versicherungen, kündigen Sie unnötige Abos und treten Sie aus Vereinen aus, in denen Sie schon Monate nicht mehr waren.